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Transsexuelle für mehr Realitätssinn

Ludwigsburg. Mehr Respekt vor »biologischen Realitäten in den Medien« hat am Mittwoch die »Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.« (ATME) eingefordert. In einem offenen Brief appelliert ATME-Vorsitzende Kim Anja Schicklang an die deutschen Medien, die Geschlechtsidentität transsexueller Menschen nicht weiterhin als »Wunsch, das Geschlecht zu wechseln« oder »psychische Störung« zu bezeichnen, sondern sie »als Teil der biologischen Wahrheit zu betrachten«. Der Verein fordert zudem, daß Artikel und Berichte, die durch Überschriften wie »sie war mal ein er« das übliche Geschlechtsklischee bedienen, von Presserat und Medienanstalten als »kritisch« eingestuft werden, da sie nicht darauf abzielen, aufzuklären. ATME verweist darauf, daß Genetiker bereits in den 60er Jahren festgestellt haben, daß das »chromosomale« Geschlecht vom anatomischen, also von den äußeren Geschlechtsorganen, verschieden sein kann.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2009, Seite 15, Feminismus

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