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Sonstiges

Sein Tafelsilber

Magdeburg. Bernd-Uwe Hildebrandt, ehemaliger Manager des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, hat sich in der Handballwoche über die aktuelle Klubführung um Exnationalspieler Stefan Kretzschmar ausgelassen: »Man steht vor einem gewollten Scherbenhaufen«, sagte er. Früher habe das Gesamtkonzept im Vordergrund gestanden«, heute regieren nur noch Selbstprofilierung und Selbstsucht«. Dann wird der 51jährige rührselig – »mir blutet das Herz« – und selbstherrlich: »Mein ganzes Tafelsilber, also die Spieler Tkaczyk, Bielecki, Heinevetter und Sprenger wurden verschleudert.« Hildebrandt war lange groß im Geschäft. Bis Dezember 2007 stand er an der Spitze der Handball-Bundesliga (HBL). Nach einer Anklage wegen Bestechlichkeit und des Verdachts der Steuerhinterziehung trat er von allen Posten zurück, auch dem des Managers des SC Magdeburg. Der Club hat offene Forderungen an Hildebrandt ihn Höhe von 2,5 Millionen Euro. Hildebrandt nennt das »völligen Unsinn« und eine »lang gehegte Kampagne«. (sid/jW)

Einzige Verdächtige

Rio de Janeiro. Nach dem Tod des Italokanadiers Arturo Gatti, der als Thunder einige WM-Titel im Preisboxen gewann, ist die Ehefrau verhaftet worden. Gatti war im angemieteten Apartment im brasilianischen Ferienort Porto de Galinhas stranguliert worden. Seine 14 Jahre jüngere brasilianische Ehefrau Amanda Rodrigues habe sich bei Vernehmungen widersprochen, teilte die Polizei mit: »Sie ist die einzige Verdächtige.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2009, Seite 16, Sport

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