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BDI kritisiert Hilfe für Opel

Berlin. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat am Montag auf seiner Jahrestagung in Berlin harsche Kritik an der staatlichen Intervention beim angeschlagenen Autobauer Opel geübt. »In der Causa Opel praktiziert die Politik Verhaltensmuster, die sie den Unternehmen vorwirft«, bemängelte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel. Sie verhalte sich »kurzfristig, interessengetrieben, riskant«. Ein Mittelständler habe kein Verständnis dafür, daß ein einzelner Opel-Arbeitsplatz mit 200000 Euro gerettet werde, während er selbst keinen Kredit in dieser Größenordnung bekommen könne, so Keitel. Der Staat müsse seine Hilfe auf jene konzentrieren, die durch die Finanzkrise in Not geraten seien. »Es darf nicht sein, daß der Steuerzahler für unternehmerische Fehlentscheidungen zahlen muß«, warnte er. Die Politik solle sich darauf konzentrieren, das Finanzsystem zu stabilisieren, forderte der BDI-Chef.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2009, Seite 1, Kapital & Arbeit

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