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11.05.2009
- → Ausland
USA: Bericht über Bushs Folterpraktiken
Washington. Mehr als 25 Terrorverdächtige mußten unter
der früheren US-Regierung von Präsident George W. Bush
einem Zeitungsbericht zufolge in CIA-Gewahrsam tagelangen
Schlafentzug ertragen. Wie die Los Angeles Times am Samstag abend
(Ortszeit) unter Berufung auf Memos des US-Justizministeriums
berichtete, durfte der Geheimdienst die Häftlinge
zwischenzeitlich bis zu elf Tage lang wach halten. Später sei
die Höchstgrenze auf eine Woche verkürzt worden. Wie die
Zeitung weiter berichtete, mußten gefesselte Häftlinge
teilweise auch tagelang stehen. Oftmals seien sie nur mit einer
Windel bekleidet gewesen und hätten zudem nichts essen
dürfen.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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