Zum Inhalt der Seite

Regierung offenbar einig zu Bad Banks

Berlin. Bei dem Versuch, die Banken von hochriskanten und derzeit nicht handelbaren Wertpapieren zu entlasten, steht die Bundesregierung kurz vor dem Durchbruch. Regierung und Bundesbank hätten sich »weitgehend« über die Einrichtung sogenannter Bad Banks verständigt, sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Dienstag in Berlin.

Den Banken solle eine Lösung angeboten werden, »die die Bilanzen entlastet«, sagte Steinbrück. Dabei gehe es um »zwei Modelle, die sich auch ergänzen können«. Laut Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll es je ein Lösungsmodell für Geschäftsbanken und eines für Landesbanken geben. In den kommenden beiden Wochen würden noch offene Fragen geklärt. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!