Zum Inhalt der Seite

Betrüger nutzen Abwrackprämie

Frankfurt/Main. Die Abwrackprämie ist offenbar auch ein Konjunkturprogramm für Kriminelle. Der stellvertretende Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Wilfried Albishausen, sagte im Gespräch mit der Bild-Zeitung (Freitagausgabe), mindestens 500 vermeintlich verschrotteter Autos seien von Deutschland nach Afrika verschifft worden. Ein wichtiger Umschlagplatz sei dabei der Hamburger Hafen. »Es handelt sich um professionelle Betrüger. Sie versuchen im großen Stil, abgewrackte Autos zu verkaufen«, so Albishausen. Um den Betrug einzudämmen, verlangte er mehr Kontrollen in Häfen und unangekündigte Überprüfungen von Schrottplätzen und Recyclingstellen. Der BDK-Vize geht davon aus, daß es sich bei den bekanntgewordenen Fällen nur um »die Spitze des Eisbergs handelt«. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!