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Apartheid-Opfer dürfen Konzerne verklagen

New York. Opfer des südafrikanischen Apartheid-Regimes dürfen in den USA mehrere Großkonzerne, darunter deutsche Unternehmen, wegen Mittäterschaft bei Menschenrechtsverletzungen verklagen. Wie am Donnerstag bekannt wurde, gab eine Richterin am Mittwoch in New York grünes Licht für Sammelklagen von Apartheid-Opfern an US-Gerichten. Demnach dürfen die Opfer Klagen gegen verschiedene multinationale Firmen wegen Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen in Südafrika einreichen. Richterin Shira Scheindlen ließ Klagen gegen die Autobauer Daimler, Ford und General Motors zu sowie gegen den deutschen Konzern Rheinmetall. Auch der US-Computerkonzern IBM und der japanische Informatikriese Fujitsu dürfen wegen der Zusammenarbeit mit dem Apartheid-Regime verklagt werden. Den Unternehmen wird vorgeworfen, die Rassentrennung unterstützt zu haben. Einigen, darunter Daimler, wird die Unterstützung von willkürlichen Hinrichtungen und Folter vorgeworfen oder die Anstachelung dazu. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2009, Seite 1, Ausland

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