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Gesundheitskosten weiter gestiegen

Wiesbaden. Die Ausgaben für Gesundheit sind im Jahr 2007 in Deutschland um knapp acht Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, betrugen sie 252,8 Milliarden Euro. Das waren 7,8 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent mehr als 2006. Die Ausgaben entsprachen 10,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und beliefen sich auf gut 3070 Euro je Einwohner.

Größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen war die gesetzliche Krankenversicherung. Ihre Ausgaben stiegen um 5,6 Milliarden auf 145,4 Milliarden Euro. Damit trug die gesetzliche Krankenversicherung 57,5 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben. Die Erhebung dient der internationalen Vergleichbarkeit von Gesundheitsausgaben. Erfaßt werden sämtliche Güter und Leistungen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2009, Seite 4, Inland

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