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Drei Mediziner in Darfur entführt

Khartum. In der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur sind am Mittwoch abend drei ausländische Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen entführt worden. Es handelt sich bei den Betroffenen um medizinisches Personal aus Kanada, Italien und Frankreich, die bei einem von Aufständischen oder anderen Bewaffneten durchgeführten Überfall verschleppt wurden.

Den drei ausländischen Geiseln gehe es gut, sagte am Donnerstag in Khartum der sudanesische Regierungsbeauftragte für Hilfsorganisationen, Mohammed Abdel Rahman. Demnach hatten die Entführten die Möglichkeit, am Telefon mit ihrer Organisation zu sprechen. Die sudanesische Regierung setze sich dafür ein, die Entführten schnellstmöglich zu befreien, sagte Rahman.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2009, Seite 1, Ausland

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