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Asse: BfS prüft ­Strahlenbelastung

Wolfenbüttel. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat am Dienstag Einzelheiten zur geplanten Gesundheitserhebung bei den Asse-Mitarbeitern bekanntgegeben. Im Rahmen des sogenannten Monitorings würden alle ehemaligen und derzeitigen Beschäftigten registriert, ihre berufliche Strahlenbelastung erfaßt und alle gemeldeten Erkrankungen aufgezeichnet, teilte der Betreiber des Atommüllagers mit. Auslöser für die Initiative waren Medienberichte über Krebsfälle bei früheren Beschäftigten des Bergwerks. Derzeit sichte das BfS die zugänglichen Aufzeichnungen des betrieblichen Arbeits- und Strahlenschutzes der Asse. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig führt wegen der Krebserkrankungen ehemaliger Asse-Mitarbeiter Vorermittlungen gegen den früheren Betreiber, das Helmholtz Zentrum München.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2009, Seite 5, Inland

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