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Australien: Verfahren wegen Brandstiftung

Melbourne. Wegen des Verdachts der Brandstiftung hat die australische Justiz ein Verfahren gegen einen 39jährigen Mann eingeleitet. Brendan S. soll während der jüngsten Buschbrandkatastrophe nahe der Ortschaft Churchill vorsätzlich zwei Brände gelegt haben. Insgesamt kamen nach jüngsten Angaben bei mehreren hundert Bränden Anfang Februar mindestens 189 Menschen ums Leben, rund 2000 Häuser gingen in Flammen auf. Bei der ersten richterlichen Anhörung am Montag wurde S. nicht gehört, weil er noch psychiatrisch untersucht wird. Der Richter ordnete an, daß der Verdächtige bis zur nächsten Anhörung im Mai weiter in Haft bleibt. Bei einem Schuldspruch drohen ihm 25 Jahre Gefängnis in dem ersten Fall der Brandstiftung mit Todesfolge und 15 Jahre Haft in dem zweiten Fall. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2009, Seite 6, Ausland

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