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Familienpolitik weitgehend erfolglos

Berlin. Trotz Fortschritten sei das Ausmaß der Kinderarmut in Deutschland weiterhin »beschämend«. Das erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Montag anläßlich des »Familienreports 2009«. Auch sei die Geburtenrate nach wie vor viel zu niedrig, um das Schrumpfen der Bevölkerung zu bremsen. Die Rate stieg seit 2004 von 1,33 auf 1,37 Kinder pro Frau. Doch seien mindestens 1,6 Kinder pro Frau nötig, um Sterbefälle auszugleichen. Insgesamt müsse Familienpolitik gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Priorität bleiben, verlangte die Ressortchefin. Während Unionspolitiker anläßlich des Berichts von einer »Trendwende« sprachen, bezeichneten die Linke und Sozialverbände die Zahlen über Kinderelend als Armutszeugnis für die Bundesregierung und forderten schnelle Maßnahmen, wie z.B. kostenlose Mittagessen in Ganztagsschulen.

(AP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2009, Seite 1, Inland

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