-
13.02.2009
- → Feminismus
Offener Brief an den Bundestag
Frankfurt/Main. In einem offenen Brief haben sich zwölf
Verbände an den Familien- und an den Gesundheitsausschuß
des Bundestages gewandt. Sie fordern darin eine Rücknahme des
Gesetzesvorhabens, mit dem die sogenannte Spätabtreibung nach
medizinischer Indikation restriktiver behandelt werden soll. Es
wird nicht nur von den Unionsparteien, sondern auch von
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und anderen
SPD-Politikerinnen befürwortet.
Zu den unterzeichnenden Verbänden gehören Pro Familia, die Bundeszentrale der gleichnamigen Familienberatungsstellen, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASG) sowie die Gewerkschaften ver.di und GEW.(jW)
Zu den unterzeichnenden Verbänden gehören Pro Familia, die Bundeszentrale der gleichnamigen Familienberatungsstellen, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASG) sowie die Gewerkschaften ver.di und GEW.(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus