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Schwan gegen ­Verstaatlichung

Berlin. Die SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, ist gegen Verstaatlichung von Banken. »Ich bin nicht dafür, auf Dauer Banken zu einem öffentlichen Gut zu machen und mit Staatsfunktionären zu besetzen«, sagte Schwan am Sonntag im Deutschlandradio Kultur. Dies könne nur eine vorübergehende Lösung sein. Mit Blick auf Weltwirtschaftskrise sagte Schwan: »Ich sehe den positiven Aspekt darin, daß man wieder offen diskutieren kann, ohne in Schubladen gesteckt zu werden«. Dies betrachte sie als »eine wunderbare Befreiung«.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2009, Seite 2, Inland

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