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Bei Hertie droht Massenentlassung

Berlin. Nach dem Aus für bundesweit 19 Filialen der Warenhauskette Hertie und dem damit verbundenen Verlust von 700 Arbeitsplätzen hat die Gewerkschaft ver.di den britischen Immobilienbesitzer Dawnay Day aufgefordert, seine Verantwortung für die noch verbliebenen 2700 Beschäftigten an den restlichen 54 Hertie-Standorten zu übernehmen. »Wir haben seit Beginn der Insolvenzanmeldung Mitte letzten Jahres erklärt, daß ein Handelsunternehmen mit Mietforderungen von 15 bis 23 Prozent des Umsatzes niemals schwarze Zahlen schreiben kann«, sagte ver.di-Handelsexperte Johann Rösch am Mittwoch in Berlin. Ohne diese Bereitschaft stünden alle Arbeitsplätze bei Hertie auf dem Spiel.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2009, Seite 5, Inland

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