Zum Inhalt der Seite

In Frankreich boomt der Waffenexport

Le Bourget. Frankreich hat im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Wert von 6,3 Milliarden Euro exportiert. Damit seien die Erwartungen um 300 Millionen Euro übertroffen worden, sagte Verteidigungsminister Hervé Morin am Montag abend in Le Bourget bei Paris. Es sei »das beste Jahr seit dem Jahr 2000« für die Branche. 2007 hatte Frankreich Waffen für 5,5 Milliarden Euro ins Ausland ausgeführt. Frankreichs Ziel sei es, beim Rüstungsexport schrittweise wieder mit Großbritannien gleichzuziehen, sagte Morin. »Es gibt keinen Grund dafür, daß wir uns abhängen lassen.« Er werde »weiter um die Welt reisen und unsere Industriegrößen verteidigen«, sagte der Minister. Denn die Entscheidung für den Kauf eines Rüstungsproduktes hänge nicht nur von seiner Qualität und seinem Preis ab, sondern sei auch »eine politische Handlung«. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!