-
21.01.2009
- → Ausland
Kongo fordert Soldaten aus Ruanda an
Kinshasa. Ruanda hat mehr als 1 500 Soldaten in das Nachbarland Kongo entsandt, um die dortigen Regierungstruppen im Kampf gegen Hutu-Rebellen zu unterstützen. Die Truppen seien am Dienstag morgen eingetroffen, teilte der kongolesische Regierungssprecher Lambert Mende in Kinshasa mit. Die gemeinsame Militäraktion im Osten des Landes werde etwa drei Wochen dauern. »Wir haben die Streitkräfte Ruandas offiziell gebeten, uns bei der Entwaffnung der Hutu-Rebellen zu helfen«, sagte Mende weiter. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland