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Schuhwerfer von Bagdad »schlimm geschlagen«

Bagdad. Die Vermutungen, wonach der irakische Journalist, der seine Schuhe auf US-Präsident George W. Bush geworfen hat, mißhandelt wurde (jW, 17.12.), verdichten sich weiter. Muntadhar Al-Saidi sollte am Mittwoch vor Gericht erscheinen, wurde statt dessen aber im Gefängnis von einem Richter aufgesucht, wie sein Bruder Dhargam erklärte. Der Termin abseits der Öffentlichkeit »bedeutet, daß mein Bruder schlimm geschlagen wurde. Sie fürchten, daß sein Aussehen bei Gericht Ärger hervorrufen könnte«, sagte Dhargam Al-Saidi. Die Familie habe der geplanten Anhörung bei Gericht beiwohnen wollen, sei aber nach Hause geschickt worden. Den Angehörigen sei gesagt worden, sie sollten erst in acht Tagen wiederkommen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2008, Seite 2, Ausland

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