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13jährige in Somalia gesteinigt

Mogadischu. Ein in Somalia gesteinigtes Mädchen war nach Angaben von Amnesty International erst 13 Jahre alt. Aisha, die wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs verurteilt wurde, sei einen schrecklichen Tod gestorben, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Wochenende unter Berufung auf Augenzeugen. Das Mädchen hatte angegeben, von drei Männer vergewaltigt worden zu sein. Die islamistische Miliz in Kismayo verurteilte sie laut Amnesty aber wegen Sex außerhalb der Ehe.

Die Steinigung war bereits am 27. Oktober in einem Stadion von Kismayo. Rund 1000 Zuschauer sollen den Angaben zufolge verfolgt haben, wie Dutzende Männer Steine auf das Kind geworfen hätten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2008, Seite 6, Ausland

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