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CSU und FDP streiten um Scharia
München. Äußerungen aus der FDP zur teilweisen Legalisierung der Scharia in Bayern haben noch am Tag der Kabinettsvereidigung zu einem ersten Streit in der Koalition geführt. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte am Donnerstag in München, die Scharia werde »niemals Bestandteil unserer Rechts- und Werteordnung werden«, da sie für »menschenverachtende Strafen wie Steinigung und Hand abhacken und für die Verachtung der Frau« stehe. Der FDP-Abgeordnete Georg Barfuß hatte der Süddeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe) gesagt, wo sich die Scharia mit dem Grundgesetz als vereinbar herausstelle, sollte sie in Bayern erlaubt sein. (ddp/jW)
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