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Nico-Ausstellung

Eine Ausstellung im Kölner Museum für Angewandte Kunst erinnert ab Donnerstag an das Leben und Wirken der Pop-Ikone Nico, die dieses Jahr 70 geworden wäre. Die gebürtige Kölnerin arbeitete in den 50er Jahren erst als Fotomodell und Schauspielerin und wurde 1967 als Sängerin auf der ersten Platte von Velvet Underground berühmt, vertrug sich aber nicht mit John Cale und Lou Reed. Nico starb 1988 auf Ibiza und war sehr deutsch, sehr kühl, sehr Heroin. 1974 warb die Plattenfirma für ihr Album »The End« mit der rhetorischen Frage »Warum Selbstmord begehen, wenn Sie dieses Album hören können?« (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2008, Seite 13, Feuilleton

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