-
23.10.2008
- → Kapital & Arbeit
Gas-OPEC: Neues Kartell in Aussicht
Teheran. Die drei größten Gasförderländer der Welt wollen ihre Liefermacht künftig stärker gemeinsam nutzen. Rußland, Katar und der Iran bildeten eine »Troika«, sagte der Chef des russischen Energieriesen Gasprom, Alexej Miller, am Dienstag in Teheran. Das Dreierbündnis wolle sich alle drei bis vier Monate treffen, um über gemeinsame Vorhaben zu beraten. Der iranische Ölminister Gholam Hossein Nosari sagte, die drei Länder seien übereingekommen, eine Organisation der gasexportierenden Länder zu bilden. Dies würde die Gründung eines Lieferkartells nach Vorbild der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) nahelegen.
Zurückhaltender äußerten sich dazu die Vertreter Rußlands und Katars. Nach Ansicht Millers soll sich das Dreierbündnis in den Rahmen des Forums der gasexportierenden Staaten (GECF) einfügen. Dieser lose Zusammenschluß existiert seit 2001 und versammelt nahezu alle relevanten Gaslieferstaaten der Welt.
(AFP/jW)
Zurückhaltender äußerten sich dazu die Vertreter Rußlands und Katars. Nach Ansicht Millers soll sich das Dreierbündnis in den Rahmen des Forums der gasexportierenden Staaten (GECF) einfügen. Dieser lose Zusammenschluß existiert seit 2001 und versammelt nahezu alle relevanten Gaslieferstaaten der Welt.
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
