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Warnstreik im öffentlichen Dienst

Berlin. Die Gewerkschaften haben die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Berlin am heutigen Montag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen, um ihren Forderungen im Tarifkonflikt mit dem Senat Nachdruck zu verleihen. Sie verlangen 2,9 Prozent mehr Lohn und drei Einmalzahlungen von je 300 Euro. Betroffen sind unter anderem die Bußgeldstelle der Polizei, die Radarwagenbesatzungen, Teile des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten und die Ordnungsämter. Außerdem beteiligen sich die angestellten Lehrer an dem Ausstand. Ausgenommen sind die Kitas und Schulhorte. Geplant ist eine Demonstration um neun Uhr vom Brandenburger Tor zum Bundesratsgebäude in der Leipziger Straße. Für den Fall, daß der Senat nicht einlenkt, wurde bereits die Ausdehnung des Ausstands auf Bürgerämter sowie Werkstätten von Polizei und Feuerwehr angedroht.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2008, Seite 1, Inland

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