-
15.09.2008
- → Inland
Polizei schützt Neonaziaufmarsch
Gera. Am Samstag haben sich im thüringischen Altenburg 1200 Neofaschisten an einem NPD-Aufmarsch beteiligt. Rund 2000 Antifaschisten protestierten dagegen. Nach Polizeiübergriffen gab es mehrere Verletzte. Teilnehmer der Gegendemonstration hätten mit Sitzblockaden versucht, den Zugang zu der NPD-Versammlung zu blockieren, sagte ein Sprecher der Polizei Gera am Sonntag. Dabei seien vereinzelt auch Polizeibeamte angegriffen und Steine geworden worden. Zwölf Beamte und 14 Demonstranten seien leicht verletzt worden. Die Polizei nahm 24 Personen vorübergehend fest.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland