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Flüchtlinge vor Marokko ertrunken

Madrid. Auf dem Weg nach Spanien sind mindestens 20 afrikanische Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen. 25 weitere Einwanderer konnten in der Nacht zum Dienstag von einem Patrouillenboot gerettet werden, wie die spanischen Behörden mitteilten. Das zwischen der südspanischen Stadt Malaga und der spanischen Exklave Melilla im Norden Marokkos patrouillierende Schiff habe das mit Wasser vollgelaufene Flüchtlingsboot in marokkanischen Gewässern aufgegriffen, hieß es. Nach Angaben der Überlebenden waren insgesamt rund 50 Menschen mit dem Boot in See gestochen. Die teilweise an Fieber und Unterkühlung leidenden Menschen wurden am späten Montag abend in den Hafen von Malaga gebracht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2008, Seite 7, Ausland

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