Zum Inhalt der Seite

Aktion gegen Schleppnetze

Hamburg. Greenpeace hat seine Aktion gegen Schleppnetzfischerei in einem Naturschutzgebiet westlich von Sylt fortgesetzt. Am Montag wurden erneut tonnenschwere Steine in der Nordsee versenkt, wie die Umweltschutzorganisation mitteilte. Damit soll verhindert werden, daß in dem Areal mit Schleppnetzen gefischt wird und mit schweren Saugbaggern Sand und Kies abgebaut werden. »Grundschleppnetzfischerei pflügt den Meeresboden regelrecht um. Und das in einem Gebiet, das seit vier Jahren als Schutzgebiet gemeldet ist«, erklärte Greenpeace-Meeresexpertin Iris Menn. Das Bundesumweltministerium kritisierte die Aktion als »rechtswidrig«. Der Verbandspräsident der Küsten- und Kutterfischer, Norbert Kahlfuss, sprach von einem »schweren Eingriff in die Berufsausübung der Fischer« und verlangte die Bestrafung der »Täter«.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!