-
31.07.2008
- → Ausland
Afghanistan: Angriffe auf Bundeswehr
Zweimal innerhalb weniger Stunden sind deutsche Besatzungstruppen im Norden Afghanistans am Mittwoch ins Visier von Widerstandskämpfern geraten. Ein britischer NATO-Soldat im Süden wurde bei einem Angriff Aufständischer auf einen Konvoi getötet, wie die NATO am Mittwoch meldete. Die Patrouille eines sogenannten Wiederaufbauteams (PRT) in Kundus, die aus vier Fahrzeugen bestand, wurde nach Angaben von Spiegel online etwa drei Kilometer vom Lager entfernt mit Handfeuerwaffen angegriffen. Die PRTs sind Teil der NATO-Strategie in Afghanistan. Als die deutschen Soldaten die Schüsse erwiderten, hätten sich die Angreifer zurückgezogen, hieß es weiter. Verstärkung rückte an, dazu afghanische Polizei. Verletzte gab es nicht. Fünf bewaffnete Verdächtige wurden zwar gesichtet, konnten aber entkommen. Eine andere PRT-Patrouille wurde am selben Tag sieben Kilometer nordöstlich des Lagers Kundus Ziel eines Sprengstoffanschlags. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland