Zum Inhalt der Seite

Protest in Guantánamo

Guantánamo. Aus Protest gegen die Vorführung von zwei Verhörvideos hat Salim Hamdan, der vorgebliche »Fahrer« Osama bin Ladens, am Mittwoch demonstrativ den Saal des Militärgerichts im US-Sonderlager Guantánamo auf Kuba verlassen. Trotz des Protestes des Angeklagten ließ der Vorsitzende Richter der Militärkommission die Videos zu. Bekannt ist, daß es bei Verhören häufig zu Mißhandlungen und Folter von Gefangenen gekommen ist. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!