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EU fordert Ende der Steinigungen in Iran

Brüssel. Die Europäische Union hat den Iran zu einem sofortigen Stopp der Ausübung der Todesstrafe durch Steinigung aufgefordert. Teheran solle seine Verpflichtungen aus internationalen Verträgen respektieren und »im Gesetz und in der Praxis die Ausübung grausamer und entwürdigender Strafen, insbesondere der Steinigung, abschaffen«, hieß es in einer am Donnerstag in Brüssel veröffentlichten EU-Erklärung.

Berichten von Menschenrechtsgruppen vom Sonntag zufolge wurden im Iran jüngst acht Frauen und ein Mann in voneinander unabhängigen Fällen zum Tod durch Steinigung verurteilt. Nach der im Iran praktizierten strikten Auslegung des islamischen Rechts ist Steinigung die Strafe für Ehebrecher. Die grausame Todesstrafe wurde nach der Revolution im Jahr 1979 wieder eingeführt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2008, Seite 15, Feminismus

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