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Mehr Nierensteine

Während der Klimawandel in den Ländern des Südens für viele lebensbedrohlich ist, droht in den nördlichen Industriestaaten eine Zunahme von Nierensteinen. Dies geht aus einer Studie der Uni Texas hervor, die am Montag von der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA veröffentlicht wurde. Wenn Menschen von einer gemäßigten Klimazone in heißere Gegenden reisen, nehme die Gefahr der Bildung von Nierensteinen zu, erläuterte die Urologin Margaret Pearle. Dies sei beispielsweise bei Militäreinsätzen im Nahen Osten nachgewiesen worden. Ähnliches werde künftig durch den Klimawandel geschehen. Für die USA rechnen die Autoren der Studie bis zum Jahr 2050 mit 1,6 bis 2,2 Millionen zusätzlichen Nierenstein-Fällen, eine Erhöhung um etwa 30 Prozent. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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