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Bericht über Gewalt in Osttimor

Bali. Neun Jahre nach der Loslösung Osttimors hat Indonesien die Verantwortung für die damalige Gewalt übernommen. Soldaten, Polizisten und Behörden seien an einer »organisierten Gewaltkampagne« und grausamen Menschenrechtsverletzungen beteiligt gewesen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der bilateralen Wahrheitskommission. Indonesische Soldaten und Milizen hatten nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor im August 1999 mindestens 1000 Menschen getötet. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono erklärte, Indonesien bedauere zutiefst, was geschehen sei. Die Opfer dieser »dunklen Periode unserer Vergangenheit« dürften nicht vergessen werden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2008, Seite 7, Ausland

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