Fusion schafft Braugiganten
Brüssel/Washington. Nach zähem Ringen läßt sich der US-Traditionsbrauer Anheuser-Busch (»Budweiser«) nun doch vom belgisch-brasilianischen Konkurrenten Inbev (»Beck’s«, »Stella Artois«) schlucken. Damit soll unter dem Namen Anheuser-Busch Inbev der weltgrößte Brauereikonzern mit 300 Marken entstehen. Die Unternehmen teilten am Montag mit, die Kaufsumme für den US-Brauer betrage 52 Milliarden Dollar. Zusammen verkaufen die beiden Konzerne zur Zeit 460 Millionen Hektoliter Bier und erzielen einen Umsatz von 36 Milliarden Dollar pro Jahr. Das Übernahmeangebot für Anheuser-Busch war in dessen Stammsitz Missouri auf heftigen Widerstand gestoßen. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, Matt Blunt, nannte die Aussicht auf den Anheuser-Kauf durch einen ausländischen Konzern »zutiefst besorgniserregend«. (AP/jW)
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