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Radioaktivität in ­Japan freigesetzt

Kurihara. Bei dem schwersten Erdbeben in Japan seit acht Jahren sind am Samstag mindestens neun Menschen getötet und mehr als 220 weitere verletzt worden. Zudem wurden nach Angaben der Behörden mindestens zwölf Menschen vermißt. Das Epizentrum lag in der Region Iwate im Norden der japanischen Hauptinsel Hon­shu. Durch das Beben mit einer Stärke von 7,2 trat in einem Atomkraftwerk in Fukushima radioaktives Wasser aus. Die Betreibergesellschaft spielte den Vorfall herunter: Es bestehe »keine Gefahr« für die Bevölkerung. Die Erschütterung war auch noch in der 500 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio zu spüren. Der Erdstoß, dem 270 Nachbeben folgten, riß Straßen und Felder auf.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2008, Seite 7, Ausland

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