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»Bildungsoffensive« kein Weg aus Armut

Frankfurt/Main. Der Armutsforscher Christoph Butterwegge warnt vor zu hohen Erwartungen an die von der Bundesregierung angekündigte »Bildungsoffensive«. Mehr Bildung helfe nicht aus der Armut, wenn nicht gleichzeitig mehr soziale Gleichheit hergestellt werde, schreibt Butterwegge in einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau: »Es ist pure Heuchelei, den Armen ›Bildet Euch!‹ zu predigen, im Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger dafür jedoch keinen Cent vorzusehen.« Bildung helfe vor allem deshalb nicht gegen Kinderarmut, weil sie immer mehr zur Ware werde, schreibt Butterwege. Nötig sei vielmehr die Umverteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2008, Seite 5, Inland

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