Zum Inhalt der Seite

Syrien-Politik von Paris in der Kritik

Paris/Washington. Frankreich setzt seine Annäherungspolitik mit Syrien fort. Erstmals seit drei Jahren empfing die französische Regierung am Dienstag wieder einen Minister aus der vorderasiatischen Republik zu einem Amtsbesuch, wie das Außenministerium in Paris mitteilte. Kulturministerin Chri­stine Albanel wollte ihren Gast, Riad Nassan-Agha, am Nachmittag treffen. Kurz zuvor hatte sich die US-Regierung »sehr beunruhigt« über die neue französische Syrien-Politik gezeigt. Washington werde mit Paris darüber sprechen, kündigte das US-Außenamt an. Das französische Außenministerium hingegen erklärte, es hoffe auf ein neues Verhältnis mit Syrien. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hatte schon bei einem Besuch im Libanon am Wochenende mitgeteilt, er wollte zwei enge Vertraute zu seinem syrischen Kollegen, Baschar Al-Assad, entsenden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2008, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!