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Rückendeckung vom Parlament gefordert

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Parlamentsbeschlüsse für zukünftige Auslandseinsätze von Polizisten. »Solch weitreichende Entscheidungen, die Einsatzkräfte in lebensgefährliche Situationen bringen können, sollen nicht von Regierungen oder gar Ministern allein entschieden werden«, sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg am Donnerstag in Berlin. Generelle Kritik an Auslandseinsätzen der Polizei hat Freiberg aber nicht. Er sprach sich ausdrücklich für die »Missionen« aus, »solange sie im Rahmen des Wiederaufbaus und nach Ende der Kampfhandlungen« erfolgen. Derzeit beteiligen sich den Angaben zufolge 240 Polizisten an elf Einsätzen im Kosovo, in Liberia, Afghanistan, in Nahost und im Sudan.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2008, Seite 5, Inland

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