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SPD-Vorstand nominiert Schwan einstimmig

Berlin. Gesine Schwan fordert bei der Bundespräsidentenwahl im nächsten Jahr den Amtsinhaber Horst Köhler heraus. Der SPD-Vorstand nominierte die Präsidentin der Universität Frankfurt/Oder am Montag einstimmig. Köhler ist damit der erste Bundespräsident, der sich bei der Bewerbung um eine zweite Amtszeit einer Gegenkandidatin stellen muß. CDU, CSU und FDP haben sich bereits für Köhler ausgesprochen. Grüne und Linke wollen sich erst nach der Landtagswahl in Bayern im Herbst entscheiden und möglicherweise eigene Kandidaten ins Rennen schicken. Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und sein saarländischer Amtskollege Peter Müller (CDU) äußerten am Montag Zweifel, ob die Fortführung der großen Koalition angesichts der SPD-Entscheidung noch Sinn mache. Zu prüfen sei die Frage, »ob nicht ein Ende mit Schrecken am Ende besser sei als ein Schrecken ohne Ende«, so Müller im TV-Sender N24.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2008, Seite 1, Inland

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