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Tibet-Gespräche im chinesischen Shenzhen

Shenzhen. Zwei Monate nach den Unruhen in Tibet sind Vertreter der Volksrepublik China und des Dalai Lamas am Sonntag erstmals wieder zu Gesprächen zusammengekommen. Präsident Hu Jintao äußerte vor japanischen Journalisten die Hoffnung auf positive Ergebnisse. Zugleich zog er aber die Glaubwürdigkeit der Emissäre der selbsternannten tibetischen Exilregierung in Zweifel. »Wir müssen nicht nur darauf achten, was sie sagen, sondern auch darauf, was sie tun«, sagte der Staatschef. Die Gespräche in der südchinesischen Provinzstadt Shenzhen sind die ersten seit einem Jahr. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2008, Seite 2, Ausland

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