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22.04.2008
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Gerangel um Vizeposten
Berlin. Linksparteichef Lothar Bisky will die Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht nicht als Nachfolgerin der scheidenden Parteivize Katina Schubert. Er werde dem Cottbuser Parteitag im Mai die Wahl von Halina Wawzyniak vorschlagen, kündigte Bisky am Montag in Berlin an. Die 34jährige ist Justitiarin der Linksfraktion im Bundestag und Vorsitzende des Berliner Bezirksverbandes der Linken in Friedrichshain-Kreuzberg.
Bisky wies zugleich Berichte zurück, wonach Parteichef Oskar Lafontaine hinter einer Nominierung Wagenknechts stehen solle. Die Parteispitze werde sich in der Personalfrage »nicht gegeneinander in Stellung bringen lassen«, sagte Bisky. Im Übrigen gebe es bisher schon rund ein Dutzend Vorschläge für die vier Stellvertreterposten.
Auf dem Parteitag am 24./25. Mai im brandenburgischen Cottbus will die Partei ihre Führungsmannschaft neu bestimmen. Eine Wiederwahl von Lafontaine und Bisky als Parteivorsitzende gilt als sicher. Das wird auch für die drei der vier Stellvertreter Klaus Ernst, Katja Kipping und Ulrike Zerhau erwartet. Die vierte Stellvertreterin, Katina Schubert, hatte Ende Februar wegen politischer Differenzen mit Lafontaine einen Amtsverzicht angekündigt. (ddp/jW)
Bisky wies zugleich Berichte zurück, wonach Parteichef Oskar Lafontaine hinter einer Nominierung Wagenknechts stehen solle. Die Parteispitze werde sich in der Personalfrage »nicht gegeneinander in Stellung bringen lassen«, sagte Bisky. Im Übrigen gebe es bisher schon rund ein Dutzend Vorschläge für die vier Stellvertreterposten.
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Auf dem Parteitag am 24./25. Mai im brandenburgischen Cottbus will die Partei ihre Führungsmannschaft neu bestimmen. Eine Wiederwahl von Lafontaine und Bisky als Parteivorsitzende gilt als sicher. Das wird auch für die drei der vier Stellvertreter Klaus Ernst, Katja Kipping und Ulrike Zerhau erwartet. Die vierte Stellvertreterin, Katina Schubert, hatte Ende Februar wegen politischer Differenzen mit Lafontaine einen Amtsverzicht angekündigt. (ddp/jW)
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