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Aimé Césaire auf Martinique gestorben

Paris. Der Dichter und Politiker Aimé Césaire, einer der einflußreichsten Vorkämpfer für das afrikanische Selbstbewußtsein, ist am Donnerstag auf der Antillen-Insel Martinique gestorben. Der 94jährige schrieb mit seinem Werk »Über den Kolonialismus« 1950 den Klassiker der sogenannten Dritte-Welt-Literatur und war Jahrzehnte lang Bürgermeister von Fort-de-France, wo er in einem Krankenhaus starb. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy würdigte den »Dichter der Verdammten und Entrechteten der Welt« als »großen Poeten und großartigen Humanisten«. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2008, Seite 2, Ausland

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