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»Reformer« greifen »Luftschlösser« an
Berlin. Bei der Partei Die Linke ist zwischen den ostdeutschen »Reformlinken« und dem WASG-Flügel aus dem Westen offener Streit über die Finanzpolitik ausgebrochen. Finanzexperten aus den neuen Ländern kritisieren in einem am Mittwoch bekannt gewordenen Brandbrief ein vor allem von ehemaligen WASG-Vertretern erarbeitetes Investitionsprogramm als unrealistisch. Zu den Unterzeichnern gehört die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Barbara Höll. Parteivize Katina Schubert kritisierte einer Vorabmeldung der Zeit zufolge Partei- und Fraktionschef Oskar Lafontaine. Es reiche auf lange Sicht nicht aus, auf populistische Stimmenmaximierung zu setzen. »Die Linke muß auch den Realitätstest bestehen«, wird Schubert zitiert. Der Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn, sprach in dem Blatt von »Luftschlössern, für die wir nicht gewählt wurden«.
(AFP/jW)
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