-
28.03.2008
- → Feminismus
Brasilien: Kampagne gegen Abtreibung
Rio de Janeiro. Im Kampf gegen die Abtreibung setzt die katholische Kirche Brasiliens jetzt unter anderem Plastikföten ein. Etwa 600 winzige Nachbildungen eines etwa drei Monate alten ungeborenen Kindes seien an die mehr als 260 Gemeinden in Rio de Janeiro verteilt worden, sagte ein Geistlicher aus dem Stadtteil Ipanema der Nachrichtenagentur AFP.
Mit der Aktion protestiert die Kirche gegen Parlamentsinitiativen, die Abtreibungen erleichtern sollen. Derzeit sind sie in dem Land nur im Fall einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr für die werdende Mutter erlaubt. Schätzungen zufolge werden in Brasilien jährlich mehr als eine Million illegaler Abtreibungen vorgenommen, bei denen Tausende Frauen sterben. (AFP/jW)
Mit der Aktion protestiert die Kirche gegen Parlamentsinitiativen, die Abtreibungen erleichtern sollen. Derzeit sind sie in dem Land nur im Fall einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr für die werdende Mutter erlaubt. Schätzungen zufolge werden in Brasilien jährlich mehr als eine Million illegaler Abtreibungen vorgenommen, bei denen Tausende Frauen sterben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus