-
28.03.2008
- → Feminismus
Wahl in Simbabwe: Frauen im Nachteil
Harare. Bei den am morgigen Samstag stattfindenden Wahlen in Simbabwe kandidieren 99 Frauen für das Parlament. Sie stellen 13,6 Prozent aller Bewerber und damit viel zu wenige, kritisieren Frauenrechtlerinnen. 2005 hatte die Regierungspartei ZANU-PF versprochen, den Anteil ihrer weiblichen Kandidaten auf 30 Prozent anzuheben. Aufgestellt hat sie jetzt 44 Frauen, 20,6 Prozent ihrer insgesamt 214 Kandidaten.
Zum Parlament von Simbabwe gehören nach Angaben der Genfer Interparlamentarischen Union (IPU) derzeit 24 Frauen – 16 Prozent der Abgeordneten. Anders als bisher werden nach einer Verfassungsänderung von 2007 jetzt alle 210 Parlamentarier gewählt. Bis 2005 besaß der seit 1980 amtierende Präsident Robert Mugabe das Privileg, 20 der früher 150 Parlamentssitze an seine Gefolgsleute zu vergeben. Weitere zehn Mandate gingen an traditionelle Führer. (IPS/jW)
Zum Parlament von Simbabwe gehören nach Angaben der Genfer Interparlamentarischen Union (IPU) derzeit 24 Frauen – 16 Prozent der Abgeordneten. Anders als bisher werden nach einer Verfassungsänderung von 2007 jetzt alle 210 Parlamentarier gewählt. Bis 2005 besaß der seit 1980 amtierende Präsident Robert Mugabe das Privileg, 20 der früher 150 Parlamentssitze an seine Gefolgsleute zu vergeben. Weitere zehn Mandate gingen an traditionelle Führer. (IPS/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus