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Tarifgespräche erneut abgebrochen

Berlin. Im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sind die Sondierungsgespräche zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) am Mittwoch nach fünf Stunden abgebrochen worden. Über die Ergebnisse sei von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart worden, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Am 3. April würde man erneut zusammenkommen. Nach Angaben der Gewerkschaft will am Donnerstag die Große Tarifkommission tagen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Es wird allerdings nicht damit gerechnet, daß ver.di den kurz vor Ostern ausgesetzten unbefristeten Streik unmittelbar wieder aufnimmt. Die Gewerkschaft fordert bis zu neun Prozent mehr Lohn für die rund 12000 Beschäftigten. Der Senat als Eigentümer des Betriebes lehnt dies ab. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2008, Seite 1, Inland

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