Zum Inhalt der Seite

Einbruch der T-Aktie: Konzern ratlos

Frankfurt/Bonn. Der überraschende Kurseinbruch der Aktie der Deutschen Telekom sorgt für Ratlosigkeit bei dem in Bonn ansässigen früheren Staatskonzern. Unternehmenssprecher Stephan Broszio sagte der Nachrichtenagentur AP am Mittwoch: »Es ist unerklärlich. Denn es gibt keine neuen schlechten Nachrichten – im Gegenteil.« Möglicherweise habe es bei einem Investorentag des Unternehmens in Bonn Mißverständnisse gegeben. Einen Zusammenhang mit einem von der EU veröffentlichtem Bericht zur Situation auf dem europäischen Telekommunikationsmarkt sah der Sprecher zunächst nicht. Er bekräftigte ausdrücklich die vom Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz vor wenigen Wochen gegebenen Prognosen für das Jahr 2008.

Die T-Aktie war Mittwoch mittag regelrecht abgestürzt. Bis gegen 12.30 Uhr verlor das Papier zeitweise deutlich mehr als zehn Prozent und sackte unter die Zehn-Euro-Marke. Auch der Kurs von Telecom Italia befand sich am Mittag mehr oder weniger im freien Fall, der Handel an der Mailänder Börse wurde vorübergehend ausgesetzt.
Anzeige


(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!