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SPD-Chef Kurt Beck bleibt vorerst zu Hause

Berlin. Die durch den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck ausgelöste Debatte um den Umgang mit der Partei die Linke reißt nicht ab. Verschiedene Sozialdemokraten mahnten, man müsse sich endlich wieder um politische Inhalte kümmern. Nicht nur innerhalb der Partei, auch in der Bevölkerung gerät Beck unter Druck. Nach den aktuellen Zahlen des ZDF-Politbarometers meinen nur noch 27 Prozent aller Befragten, daß er Kanzlerkandidat der SPD werden sollte. Beck sagte am Freitag wegen einer Grippeerkrankung alle Termine bis Ende nächster Woche ab. Auch das Treffen des Koalitionsausschusses am Donnerstag entfällt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2008, Seite 2, Inland

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