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28.02.2008
- → Natur & Wissenschaft
HIV-Risiko
Ein Molekül in der Samenflüssigkeit macht den AIDS-Erreger HIV deutlich gefährlicher, berichtet die Apotheken Umschau. Virologen der Universitäten Ulm und Hannover fanden heraus, daß das Abbauprodukt eines Sperma-Enzyms Faserbündel bildet, die das Virus nutzt, um Zellen neu zu infizieren. Dieser Mechanismus erhöhte in Zellkulturen die Ansteckungsrate bis um das Hunderttausendfache. Die Samenflüssigkeit wird dadurch hoch ansteckend, auch wenn sie relativ wenige Viren enthält. 80 Prozent aller HIV-Infektionen erfolgen sexuell. (ots/jW)
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