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Hoffnung für ukrainischen Deserteur

Von AP/jW

HANNOVER. Nach seiner Festnahme in einer kirchlichen Unterkunft in Niedersachsen zeichnet sich für einen abgelehnten ukrainischen Asylbewerber eine humanitäre Lösung ab. Innenstaatssekretär Claus Henning Schapper und die Äbtissin des Benediktinerklosters Dinklage vereinbarten am Dienstag in Hannover, dem 33jährigen Deserteur und seiner Familie die Ausreise nach Kanada zu ermöglichen. Wie ein Ministeriumssprecher mitteilte, berichtete die Äbtissin über Bemühungen kanadischer Benediktiner, der Familie einen Termin bei der kanadischen Einwanderungsbehörde in Winnipeg zu verschaffen. Falls die Bonner Botschaft diesen Termin bestätige, werde der Flüchtling aus der Abschiebehaft entlassen und erhalte dann eine Duldung, um weitere Ausreiseformalitäten abzuwickeln.

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.1997, Seite 0, Inland

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