-
22.02.2008
- → Ausland
Keine Erlaubnis für Palästinenser
Jerusalem. Israel hat in den vergangenen sieben Jahren fast alle Bauanträge von Palästinensern im Westjordanland abgelehnt, wie die Organisation Peace Now am Donnerstag berichtete. Nur 91 von 1624 Anträgen seien genehmigt worden. Insgesamt 94 Prozent seien abgelehnt worden. Im Vergleich dazu seien zwischen 2000 und September 2007 in jüdischen Siedlungen im Westjordanland 18472 Wohnungen und Häuser gebaut worden, hieß es unter Berufung auf Zahlen des Statistik-Amtes in Jerusalem.
Nach Angaben von Peace Now zerstörten die israelischen Streitkräfte 33 Prozent der insgesamt 4993 als illegal eingestuften Bauten der Palästinenser. Demgegenüber seien nur sieben Prozent der 2900 für illegal erklärten Bauten jüdischer Siedler zerstört worden. Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte warf Peace Now vor, die Zahlen manipuliert zu haben. So seien bei den Zahlen zu den abgerissenen Häusern jüdischer Siedler diejenigen nicht enthalten, die die Siedler wieder freiwillig zerstört hätten. (AP/jW)
Nach Angaben von Peace Now zerstörten die israelischen Streitkräfte 33 Prozent der insgesamt 4993 als illegal eingestuften Bauten der Palästinenser. Demgegenüber seien nur sieben Prozent der 2900 für illegal erklärten Bauten jüdischer Siedler zerstört worden. Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte warf Peace Now vor, die Zahlen manipuliert zu haben. So seien bei den Zahlen zu den abgerissenen Häusern jüdischer Siedler diejenigen nicht enthalten, die die Siedler wieder freiwillig zerstört hätten. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
