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EU läßt Büros von Intel durchsuchen

Brüssel. EU-Wettbewerbshüter haben am Dienstag Geschäftsräume des Chipkonzerns Intel in München durchsucht. Das teilte Unternehmenssprecher Chuck Molloy in Brüssel mit. Die EU-Kommission bestätigte, sie habe »unangekündigte Inspektionen in Geschäftsräumen eines Mikrochipherstellers sowie bei mehreren Computereinzelhändlern« durchgeführt. Gegen die Unternehmen bestehe der Verdacht auf Wettbewerbsverstöße beziehungsweise Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, erklärte die Kommission. Der US-Konzern ist der größte Mikrochippproduzent der Welt. Die EU-Kommission hatte Intel bereits im Juli vergangenen Jahres vorgeworfen, seine Marktmacht zu mißbrauchen, um den kleineren Konkurrenten AMD aus dem Geschäft zu drängen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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